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| Thüringer Allgemeine (Sondershäuser Allgemeine) vom 16. April 2008 von Renate RUSCHE |
Kyffhäuser aufwerten Ein Projekt der Wachstumsinitiative Kyffhäuser ist der GeoLift Der gesellschaftliche Transformationsprozess nach der Wende und der demografische Wandel haben im Kyffhäuserkreis deutliche Spuren hinterlassen. Die Bevölkerung schrumpfte überdurchschnittlich und die Arbeitslosigkeit lag fast immer über 20 Prozent. Jetzt könnte dem endlich effektiv entgegengewirkt werden. KYFFHÄUSERKREIS. Das Bundesverkehrsministerium um Minister Wolfgang Tiefensee (SPD) hat die Region Südharz-Kyffhäuser zur Modellregion in Sachen „Demografischer Wandel“ erkoren. Geld und Projekte sollen bei der Meisterung der Negativfolgen helfen. Thüringen erkannte schon im Landesentwicklungsplan 2004, dass der Kreis ein „Raum mit besonderen Entwicklungsaufgaben“ ist. All das bietet nun die Gelegenheit, den strukturschwachen Norden besonders zu fördern. Also hat sich der Kreis daran gemacht, Projekte in der „Wachstumsinitiative Kyffhäuser“ zu bündeln. Am 25. April soll in einer interministeriellen Arbeitsgruppe in Erfurt beraten werden, was welches Ministerium für welches Projekt tun kann. TA stellt die Projekte vor. Heute: Aufwertung des Kyffhäuserareals durch den Bau eines GeoLiftes. Der Kyffhäuser ist ein überregional bekanntes Denkmal, das jährlich 200 000 Besucher anzieht. Es steht auf einem Bergplateau in einem geologisch-archäologisch sehr interessantem Gebiet, dem GeoPark Kyffhäuser. Beabsichtigt ist, als Besucher-Highlight eine inhaltliche Verbindung zwischen Kyffhäuser-Denkmal und GeoPark Kyffhäuser herzustellen. Dazu soll ein gläserner Lift, ein GeoLift, errichtet werden, der den Besucherparkplatz mit dem etwa 50 Meter höher gelegenen Bergplateau verbindet, auf dem sich das Denkmal befindet. Das Vorhaben ist laut Regionalmanagement und auch Kreiswirtschaftsförderung geeignet, die Attraktivität des Kyffhäusers erheblich zu steigern. Die Umsetzung würde insgesamt um die 1,6 Millionen Euro kosten. Bereits 2006 wurde beim Thüringer Wirtschaftsministerium eine Förderung aus Mitteln der „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ beantragt. Erfolglos. Für das Wirtschaftsministerium war da nicht erkennbar, in welches Gesamtkonzept das Vorhaben eingebettet ist. Zudem wurde angeregt, die Finanzierung aus privaten Mitteln zu prüfen. Alles blieb bisher ohne das gewünschte Ergebnis. Durch die Einbettung des Vorhabens in die WachstumSinitiative Kyffhäuser wird der GeoLift Teil einer in sich schlüssigen Gesamtkonzeption. Die wesentlichen Bedenken von einst können als ausgeräumt angesehen werden, erklärte Dr. Reinhard Scholland vom Regionalmanagement. Insofern soll dem Kyffhäuserkreis als Maßnahmeträger nun eine Zuwendung aus Mitteln zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ gewährt und könnten Mittel aus einer Behindertenförderung angerechnet werden. Landrat Peter Hengstermann (CDU) will die „Wachstumsinitiative Kyffhäuser“ jedem Minister persönlich nahe bringen. Bei Ministerpräsident Althaus, im Kultus-, Landwirtschafts -, Finanz- und auch Wirtschaftsministerium war er schon. |
| Thüringer Allgemeine (Service für den Kyffhäuserkreis) vom 14. März 2008 von NN |
Wanderbus fährt wieder Erhöhung des Serviceangebots für Besucher des Kyffhäusers KYFFHÄUSER. Der Wanderbus fährt auch in diesem Jahr ab Karfreitag, dem 21. März, bis zum 31. Oktober 2008 von Bad Frankenhausen über den KyffhäUser nach Roßla und wieder. zurück. Wie bereits 2007 wird er von Montag bis Freitag als sogenannter Rufbus (nach vorheriger Anmeldung unter (01805)33 10 10 amWochenende als regulärer Linienbus verkehren. Die kostenlose Mitnahme von Fahrrädern ist bei vorhandenen Kapazitäten möglich. Aufgrund der längerfristig geplanten Vollsperrung zwischen Kelbra und Berga wegen Straßenbaumaßnahmen wurde in Zusammenarbeit mit der Verkehrsgesellschaft Südharz mbH und der Nahverkehrsgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH ein zusätzlicher Halt der Züge aus Richtung Magdeburg und Leipzig in Roßla bestellt. Die Abfahrtszeiten erfahren Interessenten unter TA-Internetservice: www.kyffhaeuser-tourismus.de, www.vgs-suedharzlinie.de |
| Thueringer Allgemeine (Sondershäuser Allgemeine) vom 21. Februar 2008 von Renate Rusche |
| Wir sind Kyffhäuserkreis | Mit tollen Superlativen strahlt Nordthüringen weit über die Landesgrenzen Glanz aus Die Buchenwälder im Kyffhäusergebirge und auf der Hohen Schrecke gehören zu den größten zusammenhängenden Buchenwäldern Europas, die EU erklärte sie zum Kultur- und Naturerbe. Der Burgbrunnen am Kyffhäuserdenkmal ist mit 176 Metern der tiefste der Welt. Das andere Ende befindet sich in Richtung Neuseeland. Super-Model, Sängerin und Schauspielerin Eva Padberg wurde 1980 in Rottleben geboren, ging auf das Bad Frankenhäuser Gymnasium. Seit 1756 wird in Udersleben schon der Laubkönig gekrönt. Aus Anlass des 10. Lindenblütenfestes wurde 2005 ein 18 Meter hoher Besen gefertigt. Aufgestellt war er der größte der Welt. In Italien gibt es einen 21 Meter langen Besen, der aber nie stand. Sowohl das größte als auch das kleinste Flora-Fauna-Habitat-Gebiet Thüringens findet sich in den geschützten Wäldern der Hohen Schrecke sowie der Kirche Gehofen mit dem Fledermausdomizil. Aus der Burg- und Zwiebelstadt Heldrungen kommt mit über 10 Metern die längste Zwiebelrispe der Welt. Das Loh-Orchester gehört zu den ältesten Orchestern Deutschlands, die Geschichte lässt sich bis 1637 nachweisen. Die Region konnte das Orchester mit derzeit 61 Musikern vor dem sicheren Aus bewahren. Der Kyffhäuser ist das kleinste Mittelgebirge Deutschlands, es ist nur etwa 19 Kilometer lang und sieben Kilometer breit. Das kleinste Naturschutzgebiet Deutschlands ist der Arterner Solgraben. Hier gedeihen seltene Salzpflanzen, wie sie sonst nur an den Meeresküsten vorkommen. In der Kyffhäuserregion ist man am ehesten sicher vor Regenschauern. In einer der trockensten Ecken ganz Deutschlands fallen im Jahr durchschnittlich 500 Millimeter Niederschlag. In Deutschland sind es im Schnitt 150 Millimeter.
Der Turm der Oberkirche „Unserer Lieben Frauen am Berg“ in Bad Frankenhausen steht 4,45 Meter aus dem Lot. Ursache ist Gipskarst im Untergrund. Der Schaft des Turrnes stehtschiefer als der Turm in Pisa und die Kirche in Suurhusen. So gesehen ist er der schiefste Turm der Welt. Die Barbarossahöhle bei Rottleben ist Europas einzige Schauhöhle im Anhydritgestein. Sie wurde am 23. Dezember 1865 entdeckt. Auf dem Schlachtberg bei Bad Frankenhausen kann das größte Rundgemälde Deutschlands besichtigt werden. „Die frühbürgerliche Revolution in Deutschland" von Professor Werner Tübke ist 123 Meter lang und 14 Meter hoch. Es ist das größte jemals auf der Welt gemalte Bild mit Öl auf Leinwand - und das mit Pinsel und Palette. Es entstand in den Jahren 1983 bis 1987. Solebrot und Soleschinken aus Artern sind in Thüringen einzigartig.
Die MoWiWorld in Wiehe ist nach eigenen Aussagen die weltgrößte Modellbahn-Ganzjahresschau. Hier wurden auf einer Fläche von immerhin 12 000 Quadratmetern insgesamt über 60 Kilometer verschiedene Schienen verlegt, über die täglich 600 Züge rollen. |
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| Thueringer Allgemeine (Sondershäuser Allgemeine) vom 02. Januar 2008 von Renate Rusche |
Burghof royal Las Vegas steht für Glamour, Spiel, Spaß - und stand deshalb Pate für Silvesterparty auf dem Berg Überall im Kyffhäuserkreis hatten sich auch diesmal private Gastgeber, Hotel-und Gaststättenbetreiber mit viel Mühe und großem Einfallsreichtum daran gemacht, die Party ins neue Jahr 2008 vorzubereiten und mit einigen Uberraschungen zu spicken. Mit Erfolg. Doch die größte Party in der Region ging wohl wieder im Burghof unterhalb des Kyffhäuser über die Bühne — inklusive eines beeindruckenden Feuerwerks um die Mitternachtsstunde KYFFHÄUSERKREIS. Die Partyplätze in den Hotels und Gaststätten der Region waren fast alle vergeben. Zwischen Artern und Ebeleben, Heldrunger Wasserburg, Possen und natürlich den zahlreichen Lokalen in der Kurstadt feierten die Menschen gemeinsam in das neue Jahr hinein. Und auch zu Hause stiegen interessante Partys, um 2008 auch ja gebilhrend begrüßen zu können. Schon weit vor Mitternacht hatten die Menschen Knaller und Raketen losgelassen, wovon die Überreste entlang der Straßen kündeten. All die bunten Böllerreste hinterließen den Eindruck, dass für diesen Jahreswechsel zum ersten Mal seit langem wieder mehr Geld für die bunte Vielfalt der pyrotechnischen Erzeugnisse ausgegeben wurde. Die wohl größte Silvesterparty der Region konnte man auch in diesem Jahr wieder im Burghof auf dem Kyffhäuser erleben.
Nun schon zum dritten Mal hatten sich die Besitzer Auerbach/Pester und Heider ein tolles Motto für ihre Feier zum Jahreswechsel einfallen lassen. Und das war diesmal der Stadt des Glamour, des Glücksspiels, der Verschwendung und der Lebensfreude gewidmet — Las Vegas. Gleich zum Beginn des Abends konnten die Gäste ihren geschenkten Spieleinsatz an „einarmigen Banditen“, am Rouletttisch oder beim Kartenspielen vermehren, um den Gewinn am Ende gegen einen spendierten Preis einzutauschen. Oder eben einfach nur Spaß zu haben, ganz Burghof royal eben. Die Buffets des Abends sowie das Nach-Mitternachtsbuffet waren dem Thema der Party entsprechend gestaltet. Und wer sich hier mehr als gewollt an den Köstlichkeiten bediente, konnte die Kalorien bei toller Tanzmusik der „Diamonds“ auch gleich wieder loswerden. Viel zu schnell war auf, diese Weise die Mitternachtsstunde herangerückt. Also machten sich hunderte Gäste auf den Weg hinauf zum Denkmal. Denn dort oben wartete ein Höhenfeuerwerk, das selbst die alten Kaiser Rotbart und Wilhelm faszinierte. Und sich nicht vor dem am Brandenburger Tor in Berlin zu verstecken brauchte.
Der Tourismusverband Kyffhäuser hatte dem Burghofteam für die Silvesternacht Hausrecht erteilt und das Tor zum Denkmal aufgeschlossen. Das nutzten nicht nur die Gäste der Burghofparty, sondern auch zahlreiche Familien, so das die Ah‘s und Oh‘s von Hunderten über die bunte Raketenvielfalt weit in die Goldene Aue hinein schauten, die sich zuvor um Mitternacht in den Armen lagen, um sich Glück für 2008 zu wünschen. |
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