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| Thüringer Allgemeine (Sondershäuser Allgemeine) vom 16. Juni 2011 von RENATE RUSCHE |
Geolift wieder in greifbarer Nähe
Regionalmanager Reinhard Scholland von der Landesentwicklungsgesellschaft füllt derzeit die Förderanträge aus. Kyffhäuserkreis stellte Eigenanteil von zehn Prozent bereits in den Haushalt ein Kyffhäuserkreis. Ein Projekt, das Regionalmanager Reinhard Scholland und die Chefin der Wirtschaftsförderung des Kreises, Regina Kirchner, seit über fünf Jahren verfolgen, ist jetzt wieder in greifbare Nähe gerückt - der Geolift hinauf zum Kyffhäuserdenkmal (TA berichtete) Offensichtlich konnten alle Bedenken von Denkmal- und Landschaftsschützern ausgeräumt und die zuständigen Mitarbeiter im Erfurter Wirtschaftsministerium sowie der Thüringer Aufbaubank in den vergangenen Wochen von der Attraktivitätserhöhung im Naturpark Kyffhäuser überzeugt werden. Wie Regina Kirchner im Gespräch mit unserer Zeitung bestätigt, gab es dieser Tage nach einigen Vor-Ort-Terminen erstmals das „grundsätzliche OK, den Förderantrag stellen zu dürfen“, was Dr. Scholland derzeit tut. Der ist nicht ohne, geht man doch nach jüngsten Planungen von inzwischen fast zwei Millionen Euro Gesamtsumme aus 90 Prozent davon will man gefördert bekommen. Den Eigenanteil von 200 000 Euro habe man bereits im Kreishaushalt eingestellt, bestätigt Regina Kirchner. Bis hierhin war es ein langer und steiniger Weg mit Aufs und Abs durch den Wechsel verschiedener Minister im Wirtschafts- und Bauministerium. Nun ist der Geolift zum Greifen nahe. Dennoch stehen letzte Hausaufgaben an. So muss der Kreis mit Hilfe des Tourismusverbandes Kyffhäuser genaue Besucherzahlen am Denkmal nachweisen und glaubhaft darstellen, wie viele davon den Geolift benutzen würden. Die Kosten von 1,96 Millionen Euro sind detailliert aufzuschlüsseln und einer möglichen Wirtschaftlichkeitsstudie gegenüber zu stellen. Um bis ins Detail aussagekräftig zu sein, haben Kirchner und Scholland gezielt Firmen beauftragt, Kosten und Gestaltungsmöglichkeiten für den 70-Meter-Tunnel in den Berg hinein und den Geolift 40 Meter nach oben darzustellen. Hinzu kommen die Eintritts- und Austrittsbauwerke sowie die mediale Gestaltung. Denn im Tunnel und dem Lift soll es nicht einfach nur dunkel sein. Vielmehr denkt man unter anderem an die Darstellung der verschiedenen Gesteinsschichten im Inneren des Berges und den roten Bart von Kaiser Barbarossa. Der Geolift soll eine echte Attraktivitätserhöhung am Wahrzeichen des Kreises werden, nicht nur behinderten oder lauffaulen Besuchern entgegen. kommen. Auch das Lösen von Einwegtickets hinauf und ein Spaziergang über die Unterburg zum Parkplatz hinab sind im Angebot. Auf Wunsch auch umgekehrt über den Hauptweg oder mit der Pferdekutsche, Abmarsch- oder Ankunftsziel in Sachen Lift ist auf jeden Fall die Denkmalwirtschaft "Burghof“ am Fuße des Stauferdenkmals. Doch entgegen früherer Pläne, wie sie im obigen Foto dargestellt sind, wurde der Tunneleingang 100 Meter nach links verlegt. Er soll nun zwischen Burghofhotel und ehemaliger Winterwirtschaft hindurch gehen: Das hat den Vorteil, dass man direkt gegenüber dem „Bistro am Denkmal“ ankommt und keinerlei Treppen mehr zu überwinden sind. Am 29. Juni sollen die Pläne im Kreisausschuss des Kreistages vorgestellt werden. Und die Abgeordneten sich positionieren. |
| Thüringer Allgemeine (Sondershäuser Allgemeine) vom 03. Juni 2011 von NN |
Geschenke auf dem Kyffhäuser
Tourismusverband und Gastronomen laden Kinder zu Aktionen ein Kyffhäuser Der Kyffhäuser, das kleinste Mittelgebirge Europas mit dem großen Kyffhäuserdenkmal als Wahrzeichen der Region, verwandelt sich am 4. Juni in ein Kinderparadies. Wie es in einer Ankündigung heißt, soll der Berg an diesem Tage fest in den Händen der Kinder sein. Dazu laden alle Gastronomen und der Tourismusverband Kyffhäuser zu einer großen Kindertagsfete ein und locken mit zusätzlichen Überraschungen. So soll es im Gasthof Burghof für die Kleinen Eis oder Getränke gratis geben.
Am Kyffhäuserhotel heißt man sie zur Einweihung eines neuen Abenteuerspielplatzes willkommen. Und am Kyffhäuser-Denkmal hat der Tourismusverband nach eigenen Angaben das Spielmobil samt Hüpfburg und Bastelstraße gebucht. Kyffhäuser-Kutscher Günther Schulze will alle kleinen Gäste per Pferdekutsche kostenlos auf den Berg bringen. Die Veranstalter wollen für die Kinder einen schönen Tag gestalten - nicht ohne tieferen Sinn: „Jungen Menschen und Familien mit Kindern das Gefühl zu geben, dass sie hier eine Zukunft haben und der Kyffhäuserkreis attraktiv für sie ist, das wird unsere Aufgabe bleiben. Nicht nur zum Kindertag - so das Signal dieser gemeinsamen Aktion“, heißt es dazu. Weitere Feten Heidrungen: Für Kinder bis zum 14. Lebensjahr veranstaltet der Angelverein am 4. Juni von 8 bis 12 Uhr an der Wasserburg ein Schnupperangeln. Voigtstedt: Am 4. Juni steigt ab 15 Uhr im Helmesportpark anlässlich des Kindertages ein Ritterfest. Unter anderem gibt es Ritterspiele und ein Showprogramm, |
| Thüringer Allgemeine (Sondershäuser Allgemeine) vom 24. Mai 2011 von NN |
Ein Fest der Sangesfreude auf dem Kyffhäuser Zum 5. Mal traf en sich am Sonntag Chöre aus der Region zum Kyffhäusersingen auf dem Burghof. Diesmal gab es ein Jubiläum zu feiern: 20 Jahre Hainleite-Sängerkreis. 13 Ensembles reisten zum Kyffhäuser an und zeigten, wie hier der Männerchor Berka-Jecha, ihre Sangeskünste. Jeder Chor hatte drei Lieder vorbereitet, mit denen er sich dem kritischen Urteil der anderen Sangesgenossen stellte. Viele Fotos vom großen Sängertreffe gibt es in einer TA-Diaschau im Internet unter www.thueringer-allgemeine.de/artern |
| Thüringer Allgemeine (Sondershäuser Allgemeine) vom 19. Mai 2011 von RENATE RUSCHE |
Wahrzeichen besser vermarkten Tourismusverband Kyffhäuser legt eigenes Konzept zur Verbesserung der Service-Qualität am Kyffhäuserdenkmal vor. Matthias Deichstetter gilt als Vorreiter mit seinem Betreiberkonzept Kyffhäuser. Auf‘ Drängen von Landrat Peter Hengstermann (CDU) erarbeitete der Leiter der Kreismusikschule, Matthias Deichstetter, als studierter Kulturmanager ein Betreiberkonzept fürs Kyffhäuserdenkmal. Wie bereits mehrfach berichtet, ist der Kreis seit längerem mit der Betreibung seines Wahrzeichens durch den Tourismusverband Kyffhäuser unzufrieden. Und weil auch die Kreismusikschule mehr Geld kostet als sie einbringt, sollte das neue Konzept beide Einrichtungen harmonisch und gewinnbringend miteinander verknüpfen. Diese Zeitung stellte das Konzept am 15. April 2011 vor, das natürlich weiterentwickelt und diskutiert werden muss. Zurzeit geschieht das gerade im Finanzausschuss des Kreistages. Und auch der Wirtschaftsausschuss will sich noch damit befassen, sagte Johannes Selle (CDU) als Vorsitzender. Inzwischen hat auch Herbert Knischka, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Kyffhäuser (TVK), reagiert und einen eigenen Maßnahmeplan zur Verbesserung der „Angebots- und Service-Qualität am Kyffhäuserdenkmal"‘ vorgelegt. Im Vorfeld wurden schon zwei Mitarbeiter aus dem direkten Kundenservice entfernt, weil sie die Ansprüche nicht erfüllen wollten, erklärte Knischka. Geolift-Projekt wird gefördert. Klar muss sich der Cheftouristiker des Kreises fragen lassen, warum ihm erst nach 20 Jahren und nach dem Konzept von Matthias Deichstetter folgende Vorschläge einfallen. Für einige hat der Kreis zudem die Vorarbeit geleistet. Andere ähneln denen von Deichstetter. Wie dem auch sei, beide Konzepte stehen nun im Raum und sollten zum Vorteil des Kreises umgesetzt werden. Und natürlich im Interesse aller Besucher des Kreiswahrzeichens. Als erstes führt Knischka ins Feld, dass die Fördervoranfrage für die Errichtung eines Geolifts positiv beschieden wurde. Doch darüber reden wir schon seit Jahren. Die Erarbeitung des qualifizierten Förderantrags mit Einbindung in die Konzeption GeoPark Kyffhäuser sei in Vorbereitung. Der dafür nötige Eigenanteil sei im Haushalt des Kreises bereits eingestellt. Die Sanierung der Parkplätze einschließlich Beleuchtung und öffentlicher Toilettenanlage sei seit Jahren angemahnt worden. Die komplette Planung durch das Büro Bach und Reinhardt liege vor. Die Umsetzung sei ein Muss, damit nicht bereits der erste Eindruck negativ ist! Gleiches gelte für die Umgestaltung (Neubau) von Kassengebäude, Toranlage und Eingangsbereich. Die Finanzierung der 80 000 Euro teuren Maßnahme soll aus dem Regionalbudget des Kreises kommen. Die Realisierung ist bis Frühjahr 2012 geplant. Der Bau einer Behindertentoilette mit Baby-Wickelrauin hat als EFRE-Maßnahme bereits begonnen. Beleuchtete Handläufe an den Freitreppen zur oberen Terrasse werden ebenfalls mit EFRE-Mittel installiert. Die Realisierung kommt noch 2011. Die Einrichtung eines modernen computergestützten Kassensystems will der TVK fürs Kassenhäuschen und den Souvenirshop selbst finanzieren. Mittelalterlicher Kräutergarten Gleiches gilt für die Umgestaltung im Bistro einschließlich LED-Leuchttafel zur Angebotspräsentation. Versuche für die Anlage eines mittelalterlichen Kräutergartens auf der Oberburg gab es bereits 2009. Dieses Frühjahr soll er Realität sein. Die Toiletten am ehemaligen Kiosk der Unterburg sollen rekonstruiert und wieder in Betrieb genommen werden, damit man auf Dixie-Toiletten bei Veranstaltungen auf der Unterburg verzichten kann. Auch dieses Vorhaben soll mit Eigenleistungen des TVK in diesem Frühjahr abgeschlossen sein. Die für die Neugestaltung der Außenanlage des Biergartens vorgesehenen Restmittel aus dem Konjunkturprogramm sind weg. Eigenleistungen des TVK sind hier nicht möglich, da dafür Sandsteinplatten von der Denkmalpflege verlangt werden. Also beschränkt man sich auf den Blumenschmuck! Die Einrichtung und Ausstattung der rechten Seitenkammer im Denkmal als Hochzeitszimmer ist realisiert. Am 10. Juni soll die erste Trauung im Kyffhäuserdenkmal möglich sein. 21 Jahre nach der Wende. Bei gehäuftem Heirats-Bedarf will man die dort befindlichen Ausstellungstafeln auslagern. Den Vertrag mit der Stadt Bad Frankenhausen zur Durchführung von Trauungen hat man bereits abgeschlossen. Überarbeiten und neugestalten will man die Ausstellung zur Denkmalsgeschichte in der linken Seitenkammer. Als Realisierungszeitraum hat Herbert Knischka hier Herbst/Winter 2011/2Ol2 imAuge. Ergänzen will man auch sämtlicher Ausstellungen sowie die Informationen am Burgbrunnen, dem Bronzerelief und die Kaiserfiguren durch Summaries (Textkurzfassung) in Fremdsprachen. Das allerdings noch bis Sommer 2011. Das Info-Center soll durch Übersichtskarten der Region sowie Prospektständer mit touristischem Info-Material bis zum Sommer 2011 durch den TVK aufgewertet werden. Mitarbeiter sollen gemeinsam putzen Mit Fruhjahrs- und Herbstputz durch alle Mitarbeiter des Tourismusverbandes will man den Teamgeistverbessern. Sondereintrittspreise soll es erstmals ab 2011 während der Adventszeit geben. Ebenso eine permanente Besucherbebefragung und die regelmäßige gemeinsame Auswertung dazu. In Sachen Marketing denkt man an die Produktion eines 6-seitigen Flyers in erhöhter Auflage, eines 4-seitigen Flyers in sechs verschiedenen Sprachfassungen, vornehmlich für den Einsatz vor Ort. (englisch, französisch, italienisch, niederländisch, russisch, spanisch) Verteilen will man diese Flyer auf Touren im Harz sowie in den umliegenden Landkreisen. Beilagenwerbung in Tageszeitungen plant der TVK im geographischen Nahbereich. Werbung insgesamt auf Reisebörsen in Mühlheim, Hamburg, Jena, Dessau, Bremen sowie im Online-Bereich. Ein kleiner Mittelaltermarkt ist erstmals auf der Allee am 6. und 7. August 2011 geplant. Ebenso seine Wiederholung. „Rock meets Ciassic“ mit dem Loh-Orchester soll es am 27. August 2011 ebenso geben wie Adventszauber am 3. Advent und die Erweiterung des Führungsangebots ab Mai. Hier ist jeden Sonntag um 15 Uhr eine Sonderführung im Programm. Die Vorbereitung eines Bodenbildes für 2012 läuft ebenso wie der Relaunch mit Erweiterung des Hörerlebnises.
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