Gratis-Funktnetz ermöglicht Internet-Surfen auf dem Kyffhäuser

Derzeit laufen die Tests, demnächst soll WLAN für die Besucher freigeschaltet werden


Kyffhäuser. Der Kyffhäuser hat alles - außer einem ordentlichen Handynetz. Telefonieren geht an den meisten Ecken des Denkmals noch halbwegs, aber wenn man mal schnell was im Internet nachschauen möchte - immer mehr Menschen haben schhließlich internetfähige Handys in der Hosentasche - ist schnell Feierabend. Das soll sich jetzt ändern. "Einen Funkmasten werden wir hier nicht austellen", sagte der Chef des Tourismusverbandes Kyffhäuser, Herbert Knischka, im Gespräch mit unserer Zeitung. Also hat man nach einer anderen Lösung gesucht. Und wurde fündig. Schnelles kabelgebundenes Internet gibt es ja schon längst auf dem Denkmal, nachdem die Telekom einen Anschluß gezogen hat. Deswegen wird ja derzeit geprüft, ob sich Langenroda vom Kyffhäuser aus per Richtfunk-Internet versorgen lässt. Knischka und seine Mitarbeiter planen nun, ein großes Gratis-WLAN auf dem Denkmal aufzumachen. Das ist ein drahtloser Internetzugang, in den man sich mit jedem Handy und - wer auf dem Denkmal den Bedarf danach hat auch mit dem Laptop einwählen kann. Derzeit laufen noch die letzten Tests, dann kann es demnächst losgehen, versprach Knischka.

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Kyffhäuser unter der Eichsfeld-Flagge

Dingelstädter Autohaus ausgezeichnet. Große Aktion am Denkmal. Neubau der Niederlassung in Nordhausen

Kyffhäuserkreis. Das Autohaus "Drei Linden" mit Hauptsitz in Dingelstädt und Niederlassungen in Nordhausen, Sondershausen und Erfurt ließ im Rahmen einer Feier mit 300 Gästen am Kyffhäuserdenkmal jetzt große Lkw vorfahren. Vorgestellt wurde der neue Stralis "Hi-Way", der erst auf der Automobilausstellung in Hannover Premiere haben wird. "Anschließend feierten wir im Burghof die Fertigstellung des Neubaus am Darrweg in Nordhausen", so Geschäftsführer Klaus-Dieter Funke. Mit aktuell 12 Kooperationspartnern biete die Autohaus GmbH ihren Kunden ein umfassendes Serviceangebot für Anhänger, Auflieger und Aufbauten.

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Arbeit an 10 Kilometer Fugen

Wasser sorgt maßgeblich für Schäden am Turm des Kyffhäuser-Denkmals. Steinrestauratoren beginnen mit der Arbeit.
Steine am Turm werden hell wie bei der Erbauung. Turmbesteigung und Blick aus der Kuppel möglich.


Kyffhäuser. Der Gerüstbau am Turm des Kyffhäuser-Denkmals ist abgeschlossen. Nun wird dieser Teil verhüllt. Es soll kein Kunstwerk werden ä la Christos Verhüllung des Reichstages. In diesen Tagen beginnen die sehr umfangreichen steinrestauratorischen Arbeiten. "4000 Quadratmeter Fläche macht das Gerüst aus, 16 000 Meter Rohre und 11 000 Kupplungen wurden verwendet", sagt Jens Eckhard von der Gerüstbaufirma. Sie hat die Voraussetzungen geschaffen, damit die Steinmetze ihren Part erledigen können. "Bei der Statik des Turms gibt es null Probleme. Damals, vor über 100 Jahren, wurde auch solide gearbeitet. Und die Steine sind auch sehr widerstandsfähig. Das ist auch der Grund, warum sich das Denkmal in einem guten Zustand befindet. Das allergrößte Problem ist das Wasser.

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Kyffhäuserkurvem werden nicht gesperrt

Landrat Peter Hengstermann (CDU) freut sich, dass die Unfallkommission des Kreises zunächst andere Sicherheitsmaßnahmen ergreifen will.
Mehr Geschwindigkeitskontrollen, Rüttelstreifen oder das Aufstellen von Sonderkennzeichen kommen.

Kyffhäuserkreis. Auch wenn die Unfallkommission des Kyffhäuserkreises inzwischen nichts mehr vom Inhalt eines Protokolls.zur Sperrung der 36 Doppelkurven der B 85 über den Kyffhäuser in Richtung Kelbra wissen will, freut sich Landrat Peter Hengstermann (CDU), dass er sich in der Sache durchsetzen konnte. „Wir leben hier in der Region vor allem auch von dem touristisch so attraktiven Kyffhäusergebirge mit seinen landschaftlich reizvollen Wanderwegen. Aber auch von der gerade für Zweiradfahrer so attraktiven Strecke mit den 36 Doppelkurven. Das ist ein Pfund, mit dem wir ganz einfach wuchern müssen. Immerhin kommen vor allem deshalb in der Zweiradsaison inzwischen rund 100 000 Kradfahrer aus ganz Europa zu uns an den Berg“, sagt er.

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Pro und contra Straßensperrung

Die Meinung der Leser unserer Zeitung geht zu dem Thema weit auseinander

Eine Streckensperrung wäre - keine Willkür, sondern ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz - wie im Leserbrief vom 29. Februar von Herrn Michael Heinzel aus Schönewerda beschrieben! Es gibt natürlich auch Motorradfahrer, die aus Leidenschaft von A nach B fahren und ihr Hobby ausleben - das ist aber für die übrigen Verkehrsteilnehmer nur schwer erkennbar, da es leider zu viele Biker gibt, die sich an keine Regeln halten. Überholverbote werden ignoriert, in der Stadt wird der Gashahn bis zum Anschlag aufgerissen und so unnötiger Lärm verursacht. Geschwindigkeitsbegrenzungen werden ignoriert und somit unnötige Gefahren heraufbeschworen. Herr Heinzel sollte sich mal die Definition eines Unfalls zu Gemüte führen! Ein Unfall ist ein plötzlich schädigendes Ereignis im Straßenverkehr wozu auch ein Sturz gehört.

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Pro und contra Straßensperrung

Die Meinung der Leser unserer Zeitung geht zu dem Thema weit auseinander

Sei 43 Jahren fahre ich Motorrad, dienstlich und privat, circa 15 000 Kilometer im Jahr. In Urlaub und Freizeit habe ich gemeinsam mit meiner Frau schon viele schöne Ecken in Deutschland und Euröpa kennengelernt. Egal, ob in Deutschiand oder im Ausland, bei einer Rast kommt man immer ins Gespräch mit Motorradfahrern, was einem mit dem Auto höchst selten passiert. Es ist ein intensiveres Erleben von Landschaft und Natur mit dem Motorrad. Die „Gesellschaft der Motorradfahrer“ist allerdings, wie sollte es auch anders sein, sehr unterschiedlich. Es gibt überall „schwarze Schafe“, welche aber bei der Vielzahl der Motorradfahrer einen geringen Prozentsatz ausmachen. Hier wird wieder einmal die Gemeinschaft der Motorradfahrer in einen Topf geworfen und als gewissenlose Raser dargestellt!

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Kreis gespalten bei den 36 Doppelkurven

Internetauswertung zur B 85

Kyffhäuserkreis. Nachdem wir über eine mögliche Sperrung der 36 Doppelkurven der B 85 am Kyffhäuser für Motorradfahrer an bestimmten Tagen oder Wochenenden geschrieben hatten, gingen bei der "Thüringer Allgemeine" zahlreiche Briefe und Anrufe ein. Es gab Befürworter und Gegner. Da die Anzahl unüberschaubar wurde, entschlossen wir uns zu einer Abstimmung im Internet. Daran haben in nicht einmal zwei Wochen 3412 lnternetnutzer teilgenommen. Interessant ist, dass die Meinungen im Kreisgebiet über eine mögliche Sperrung wegen zu vieler Unfälle der Kyffhäuserstrecke uneinheitlich ist. Während im Bereich Artern die große Mehrzahl der Abstimmungsteilnehmer gegen eine Sperrung für Motorräder ist, würde eine knappe Mehrheit im Raum Sondershausen die 36 Doppelkurven leichten Herzens sperren lassen.

Kyffhäuser-Turm wird saniert und die Baustelle zur Schaustelle

Das Denkmal wird komplett eingehüllt. Ausblick von der oberen Plattform für Besucher bleibt möglich.


Kyffhäuser.
In den lahren 1890 bis 1896 entstand auf dem Kyffhäuser das Kaiser-Wilhelm-Denkmal. Der Zahn der Zeit nagt am 81 Meter hohen Denkmalturm, der von allen Seiten der Witterung ausgesetzt ist. "Es sind umfangreiche Sanierungsarbeiten am Turm nötig. Fugen Sind undicht, Wasser dringt in den Turm ein, zudem drohen abgewitterte Teile abzufallen oder sind bereits abgefallen", sagt Sören Hauskeller, Leiter des Bauverwaltungsamtes. Steinrestauratorische Arbeiten müssten zudem an Schmuckelementen, den Reliefs, Figuren und Zierbändern  durchgeführt werden, ergänzt er. Um die Schäden genau zu erkunden, wurden Fotos gemacht - vom Hubschrauber aus. Das Denkmal wird schon bald für längere Zeit zu einer Großbaustelle. Im März sollen die Arbeiten losgehen, so Hauskeller. Das Denkmal wird bis zur oberen Plattform komplett eingerüstet und aus Sicherheitsgründen mit Planen verhangen. "Der Zugang ins Denkmal ist gewährleistet, die Besucher können nach oben gehen und von der obersten Plattform aus in alle Richtungen auf die Region schauen", schildert Hauskeller.

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Biker nicht von der Strecke schicken

IHKsieht Gefahr für die Wirtschaft

Kyffhäuser:
"Sie gehören zum Kyffhäuser wie der Bart zu Barbarossa die Biker. Sie sorgen nicht nur für die Belebung der Gastronomie, sondern prägen den Tourismus und das Image des Kyffhäusers. Gerade sie sind es, die den Bekanntheitsgrad des Gebirges über Ländergrenzen hinweg geprägt haben." Mit diesen Worten spricht sich der Leiter des IHK-Service-Centers Udo Rockmann gegen die Sperrung der Strecke aus (TA berichtete). Diese hätte Auswirkungen in größem Maße auf die Wirtschaftskraft. Es seien nicht nur die gastronomischen Betriebe, die sich mit ihren Angeboten auf Motorrradfahrer eingestellt haben, sondern der gesamte Tourismus in der Region, der mit den Auswirkungen zu leben hätte.

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Biker-Gemeinde alarmiert

Mehrheit der Motorradfahrer fordert selbst schärfere Kontrollen

Kyffhäuser.
Die Nachricht verbreitete sich per Internet und schlug in der Biker-Gemeinde ein wie eine Bombe: Weil es in den 36 Kurven am Kyffhäuser immer wieder schwere Unfälle gibt, könnte die Unfallkommission zum letzten Mittel greifen und die Schlängelstrecke für Motorradfahrer sperren. Simon Fuller las diesen TA-Bericht online und meldete sich einigermaßen aufgewühlt in der Redaktion. Es stimme, was da teilweise abgehe, sei tödlicher Wahnsinn, meint auch er. Gibt aber eines zu bedenken: „Die da so gefährlich fahren, das sind nur zehn, zwölf Leute - und immer die gleichen.“ Fuller betreibt in Bad Grund im Harz das Biker-Hotei „Harmonie“ und unternimmt von dort aus während der Saison mit seinen Gästen fast täglich Ausfahrten zum Kyffhäuser. Denn die 36 Doppellkurven sind europaweit berühmt, berichtet er. „Hier im Harz gibt es viele sehr gute kurvenreiche Straßen mit wenig Pkw-Verkehr. Aber jeder will auf den Kyffhäuser“, sagt Fuller.

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