Pro und contra Straßensperrung

Die Meinung der Leser unserer Zeitung geht zu dem Thema weit auseinander

Eine Streckensperrung wäre - keine Willkür, sondern ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz - wie im Leserbrief vom 29. Februar von Herrn Michael Heinzel aus Schönewerda beschrieben! Es gibt natürlich auch Motorradfahrer, die aus Leidenschaft von A nach B fahren und ihr Hobby ausleben - das ist aber für die übrigen Verkehrsteilnehmer nur schwer erkennbar, da es leider zu viele Biker gibt, die sich an keine Regeln halten. Überholverbote werden ignoriert, in der Stadt wird der Gashahn bis zum Anschlag aufgerissen und so unnötiger Lärm verursacht. Geschwindigkeitsbegrenzungen werden ignoriert und somit unnötige Gefahren heraufbeschworen. Herr Heinzel sollte sich mal die Definition eines Unfalls zu Gemüte führen! Ein Unfall ist ein plötzlich schädigendes Ereignis im Straßenverkehr wozu auch ein Sturz gehört.

 

Dass die Sperrung der Strecke für Motorradfahrer die Existenz der Gastronomie bedroht, ist nicht nachvollziehbar, da die Einführung der Raucherdiskriminierung in Gaststätten auch nicht zum Bankrott aller Gaststätten geführt hat. Im Gegenteil, viele Touristen bleiben dem Kyffhäuser fern, weil sie vor allem an den Wochenenden hinter jeder Kurve damit rechnen müssen, dass ein Biker auf ihrer Mötorhaube landet, weil dieser sich bei der gefahrenen Geschwindigkeit an der Mittellinie in die Kurve legen muss, wobei der Oberkörper in die linke Fahrspur ragt. An den Imbissständen halten sie sich meist nur auf, wenn die Polizei Kontrollen macht, denn sonst sind sie mit Fahren beschäftigt. Der Kyffhäuser ist ein Landschaftsschutzgebiet und der Herr Heinzel sollte sich mal beim Forstamt erkundigen, wie weit der Wald bereits geschädigt ist. Die Bikergesellschaft leistet dabei keinen unerheblichen Beitrag. Motorräder erfüllen gerade mal die Euro-2-, die neueren- Modelle die Euro-3-Normen. Machen wir nur mal eine einfache Rechnung auf. Ich habe an einem Sonnabend bei schönem Wetter 263 Motorräder gezählt, die mindestens fünf- bis sechsmal den Kyffhäuser hoch- und runterfahren.

Wie Herr Heinzel geschrieben hat, sind es 4,5 Kilometer vom Kyffhäuser zum Bikertreff in KeIbra. Wenn jeder nur einmal hoch- und wieder runterfahren würde, sind das 9 Kilometer pro Bike. Bei mindestens fünf Fahrten sind das schon 45 Kilometer für ein Motorrad. Bei 263 Motorrädern komme ich auf 11 835 Kilometer. Wenn ich nun die günstigste Variante der Euro-3-Norm nehme komme ich auf 23,67 Kilogramm Kohlefldioxid, 1,78 Kilogramm Stickoxid und auf 9,47 Kilogramm Wasserkohlenstoff. Diese unnötige Belastung muten wir dem Naturschutzgebiet Kyffhäuser an nur einem einzigen Tag zu! Die Bikergesellschaft hat sechs Monate Saison, damit komme ich allein bei der Kohiendioxid-Belastung an den Wochenenden auf 1136,16 Kilogramm pro Bikersaison. Wie lange dürfen wir das unserem Wald noch zumuten. Wer unbedingt rasen muss, solle das auf einer, der vielen Rennstrecken und nicht im Naturschutzgebiet tun. Wenn der Kyffhäuser für Motorradfahrer gesperrt wird, entwickelt sich der Kyffhäuser vielleicht in kurzer Zeit wirklich zu einem Ort der Ruhe, Entspannung und Erholung. Bis dahin kann man nur jedem empfehlen, den Kyffhäuser als Ausflugsziel an den Wochenenden zu eigenen Sicherheit zu meiden.

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